Jahresbericht 2008

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Archäologischen Clubs Basel

Auch dieses Jahr überreichen wir Ihnen einen Jahresbericht, in dem wir auf ein ereignis- und abwechslungsreiches Clubjahr zurückblicken.

Es war uns wiederum ein grosses Anliegen Ihnen mit unseren Veranstaltungen die unterschiedlichen Aspekte der Archäologie näher zu bringen. So beleuchteten wir insbesondere auch verschiedene Möglichkeiten der Vermittlung von antiker Kulturgeschichte. Zusammenfassend betrachtet können wir mit den Programmpunkten des vergangenen Jahres sogar den Bogen spannen von der archäologischen Rettungsgrabung über das Forschungs- und Sammlungszentrum des Schweizerischen Landesmuseums bis hin zur praktischen Umsetzung der Erkenntnisse im sog. Reenactment oder in «Sandalenfilmen».

Näheres zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie den Kurzberichten in diesem Jahresbericht.

Zudem finden Sie im vorliegenden Jahresbericht auch unsere Jahresrechnung sowie die Mitgliederstatistik.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen ReferentInnen und FührerInnen für Ihr Engagement und die tollen Beiträge bedanken. Wir danken aber auch Ihnen, liebe Mitglieder und Freunde, für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen. Wir freuen uns sehr Sie auch in Zukunft zu unseren treuen Mitgliedern zählen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen weitere spannende und interessante Club-Anlässe zu geniessen.

(S. Straumann)

 

Protokoll der Jahresversammlung vom 15. Februar 2008

1. Wahl des Präsidenten und des Vorstands 
Sven Straumann wird ohne Gegenstimme als Präsident wiedergewählt. 
Jakob Baerlocher (Vize-Präsident), Ursina Berther (Beisitz), Jonas Kissling (Kassier) und Rebecca Loeb (Sekretärin) werden alle ohne Gegenstimme bestätigt.

2. Wahl eines neuen Rechnungsprüfers 
Jared Hevi wird ohne Gegenstimme zum neuen Rechnungsprüfer für das Vereinsjahr 2008 gewählt.

3. Genehmigung der Jahresrechnung 2007 und des Budgets 2008 
Der Kassier Jonas Kissling stellt die Jahresrechnung 2007 vor, welche zum ersten Mal das angestrebte Budget von 1000 Franken auf Grund von speziellen Angeboten wie dem Brotbacken oder dem Besuch der BAAF überstieg. (Stand per 1.1.2007: 7881.40 Franken. Nach Ausgaben (1589.15), der Überweisung an die Stiftung (4000.–) und den Einnahmen (2195.–) beträgt der Kontostand am 31.12.2007 noch 4487.25 Franken.) Die Jahresrechnung wird von der aktuellen Rechnungsprüferin Stephanie Rutz gutgeheissen «es geht mit rechten Dingen zu». Die Jahresrechnung 2007 wird daraufhin von der Vollversammlung einstimmig angenommen. Für das Vereinsjahr 2008 wird ein Budget von 1000.– festgelegt.

4. Genehmigung des Jahresberichts 2007 
Der Präsident Sven Straumann versieht den Jahresbericht mit verschiedenen Impressionen der Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Die Mitglieder nehmen den Jahresbericht 2007 einstimmig an.

5. Mitglieder 
Die Sekretärin Rebecca Loeb gibt die aktuellen Mitgliederzahlen bekannt, welche sich auch im Jahr 2007 erhöhten. Der Club zählt am 15. Februar 2008 neu 86 Mitglieder.

6. Varia 
Der Vize-Präsident Jakob Baerlocher schlägt einen Eventualentscheid für einen neuen Vertreter im Stiftungsrat der Basler Stiftung für Klassische Archäologie, Dr. phil. Bernhard Kolb vor. Dieser Vorschlag wird von den Mitgliedern einstimmig angenommen.

7. Ausblick 2008 
Der Präsident Sven Straumann macht den versammelten Mitgliedern die Veranstaltungen des kommenden Jahres schmackhaft.

(R. Loeb; Basel, 15. Februar 2008)

 

Rückblick auf unsere Veranstaltungen 2008

Jahresversammlung mit Rahmenprogramm (15. Februar 2008)

Nach dem speditiv durchgeführten, offiziellen Teil der Jahresversammlung kamen wir in den Genuss eines sehr reichhaltigen Buffets. Dieses Symposion bot die Möglichkeit zu angeregten Unterhaltungen. Als Rahmen-programm veranstalteten wir einen archäologischen «Montagsmaler»-Wettbewerb. Dabei konnten die beiden Teams vorgegebene Begriffe äusserst kreativ entweder zeichnerisch an der Wandtafel oder pantomimisch darstellen. So kam es zu sehr lebendigen und amüsanten Darbietungen. (S. Straumann)

 

Tonlampen-Workshop (29. März 2008)

Trotz strahlendem Sonnenschein begaben sich 9 Mitglieder des Archäologischen Clubs am 29. März 2008 in die Agorá des Antikenmuseums Basel. Dort erklärte André Barmasse den zukünftigen TöpferInnen, wie römische Tonlampen hergestellt werden. Zur Anschauung durften sich die angehenden Handwerker-Innen einige Modelle des Workshopleiters ansehen.

Abb. 1: Ausgestattet mit modischen Hemden werden die Tonlampen-Kreationen hergestellt.
Abb. 1: Ausgestattet mit modischen Hemden werden die Tonlampen-Kreationen hergestellt.

Die dargestellten Motive beflügelten offenbar die Kreativität der Mitglieder des Archäologischen Clubs. Sie zauberten nämlich ganz unterschiedliche, kunstvolle Lampen aus ihren Tonklumpen. Zwischen zwei Arbeitsschritten liess es sich André Barmasse nicht nehmen, seinen Schützlingen die Tonlampensammlung der Agorá zu zeigen. Gleichzeitig konnte er so ein Gefühl des antiken Ambientes erzeugen, denn die Lampen waren neben, respektive in einem extra hergerichteten Triclinium ausgestellt.

Abb. 2: Beim Rundgang durch die Agorá musste natürlich auch die rekonstruierte Kline ausprobiert werden.
Abb. 2: Beim Rundgang durch die Agorá musste natürlich auch die rekonstruierte Kline ausprobiert werden.

Nach der harten Arbeit durfte ein wohlverdientes Mahl nicht fehlen. Allerdings schafften es nicht mehr alle TeilnehmerInnen des Workshops (unter ihnen der Leiter) bis ins Restaurant. Die tapferen Übriggebliebenen liessen sich die gute Stimmung davon jedoch nicht verderben und genossen das gemeinsame Essen.

(R. Loeb)

 

Besuch der Sonderausstellung «HOMER. Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst» im Antikenmuseum Basel (26. April 2008)

Der gemeinsame Besuch der grossen Homer-Sonderausstellung im Antiken-museum Basel war 2008 selbstverständlich ein Muss. Die elf anwesenden Mitglieder kamen in den Genuss einer fachkundigen und abwechslungsreichen Führung durch die beiden offiziellen Museums-Guides Rebecca Loeb und Daniele Furlan. Beide verstanden es uns mit ihren Ausführungen in die faszinierende Welt des Dichterfürsten Homer zu entführen.

Abb. 3: Troia und Homer sind allgegenwärtig – offensichtlich auch in Basel.
Abb. 3: Troia und Homer sind allgegenwärtig – offensichtlich auch in Basel.

Diese Aussellung in Basel bot die einmalige Gelegenheit die thematisch zusammengestellten Meisterwerke aus den verschiedensten Museen an einem Ort zu bewundern. Nicht zuletzt die direkte Gegenüberstellung von antiken Werken zu den homerischen Epen mit neuzeitlich und sogar modernen Umsetzungen machte diesen Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis. So bemerkten wir, dass uns Homer eigentlich noch viel näher steht als wir bisher dachten.

(S. Straumann)

 

Filmabend «Antike» (22. Mai 2008)

Nicht wenige Mitglieder des Archäologischen Clubs kamen an diesem Abend ins UFG-Seminar am Petersgraben zum ersten Filmabend des Archäologischen Clubs Basel. Im Vorfeld dieses Abends konnten unsere Mitglieder mit ihrer Stimme die Wahl des Filmes Mitbestimmen. So siegte der Arverner-Fürst Vercingetorix nur knapp mit einer Stimme mehr vor Kaiser Augustus.

 

Abb. 4: Zum amüsanten Filmabend mit «Vercingetorix» gehörte natürlich auch die passende Verpflegung.
Abb. 4: Zum amüsanten Filmabend mit «Vercingetorix» gehörte natürlich auch die passende Verpflegung.

Der Inhalt des Filmes ist schnell erzählt: Nach dem Verlust seines Vaters durch eine von den Römern angezettelte Verschwörung, schwört Vercingetorix Rache. Kurzum erlernt er dank der Hilfe eines weisen Druiden die Kunst des Kampfes. Bald gelingt es ihm zahlreiche gallische Stämme für sein Unternehmen zu gewinnen und so beginnen die gallischen Stämme sich gegen die römischen Besatzer zu erheben. Die Aufstände im Jahr 52 v. Chr. führten zwar zu einer schmählichen Niederlage Roms bei Gergovia, doch wurden die Gallier bei Alesia («ALESCHIA? Wasch isch dasch: Aleschia? Wasch wollt ihr mit Aleschia? Wir wischen nischt, wo dieschesch Aleschia ischt!» Gallischer Geschäftsmann aus «Asterix und der Arverner Schild») noch im selben Jahr endgültig besiegt.

(J. Kissling)

 

Grabungsführung auf dem Münsterhügel (Grabung «Museum der Kulturen») (5. September und 9. Oktober 2008)

Gleich zwei Mal führte Sven Straumann (Grabungsleiter) Mitglieder des Archäologischen Clubs über die Grabung im Innenhof des Museums der Kulturen auf dem Münsterhügel. Wegen eines Erweiterungsbaues des Museums sind die für die Besiedlungsgeschichte des Münsterhügels so wichtigen Kulturschichten unter dem heutigen Innenhof gefährdet und werden deshalb von der Archäologischen Bodenforschung untersucht.

Abb. 5: Führung über die Grabung «Museum der Kulturen» auf dem Basler Münsterhügel (Foto ABBS).
Abb. 5: Führung über die Grabung «Museum der Kulturen» auf dem Basler Münsterhügel (Foto ABBS).

Gespannt verfolgten wir die Ausführungen von Sven, der uns die verschiedenen Befunde detailliert näher brachte: Noch aus dem 18. Jh. stammen Mauerzüge eines sogenannten Fabrikgebäudes des Seidenbandfabrikanten Martin Bachofen-Heitz. In die Römerzeit datieren u. a. Reste eines Bauwerks mit mächtigem Fundament, eine Grube, eine Planieschicht aus verbranntem Fachwerklehm und Bauschutt, Pfostengruben und Wandgräbchen von Holzkonstruktionen (frührömisch) sowie eine Y-förmige Kanalheizung (spätrömisch).

Abb. 6: Zweite Führung über die Grabung «Museum der Kulturen» am 9. Oktober (Foto ABBS).
Abb. 6: Zweite Führung über die Grabung «Museum der Kulturen» am 9. Oktober (Foto ABBS).

(J. Kissling)

 

Der Archäologische Club stellt sich vor (2. Oktober 2008)

Die Veranstaltung «Der Archäologische Club stellt sich vor» sollte in erster Linie jüngere Semester und Studierende verwandter Fachrichtungen ansprechen und über die Aktivitäten des Clubs informieren. Die Gelegenheit, den Archäologischen Club und seine Mitglieder kennen zu lernen, wurde leider nur von drei jungen Damen wahr genommen. Obwohl sie freudig in die zechende Runde aufgenommen wurden, konnte sich leider keine der drei Damen für eine Mitgliedschaft erwärmen. Wir stellen fest, dass sich die Rekrutierung neuer Mitglieder immer schwieriger gestaltet.

Die Werbeveranstaltung, die zusammen mit den Fachgruppen der Klassischen Archäologie und der Alten Geschichte organisiert wurde, entwickelte sich im Verlauf des Abends zu einem gemütlichen Beisammensein jener Mitglieder, die an den meisten Veranstaltungen des Clubs anzutreffen sind. Bei dieser Gelegenheit geht ein grosses Dankeschön an unsere aktivsten Mitglieder, herzlichen Dank für eure Treue.

(U. Berther)

 

Tagesexkursion nach Zürich: Sammlungszentrum Affoltern am Albis und Sonderausstellungen «Keltischer Kult am Neuenburgersee – LA TÈNE» sowie «Römische Goldschätze – vergraben und wiederentdeckt» ( 2. November 2008)

Unter widrigen Wetterbedingungen kämpften sich 15 Mitglieder des Archäologischen Clubs am 22. November 2008 ins Depot des Landesmuseums, ins Sammlungszentrum Affoltern am Albis. Sie wurden mit einer ausführlichen und spannenden Führung von Bernard Schüle, dem Leiter des Objektzentrums im Sammlungszentrum des Schweizerischen Landesmuseums, belohnt.

Er zeigte die verschiedenen Abteilungen des Depots, erklärte wie die Objekte gereinigt und restauriert werden. Kurzum, er verschaffte den Mitgereisten einen Einblick in einen faszinierenden Teil der Museumsarbeit, der sonst immer im Verborgenen statt findet.

 

Abb. 7: Bernard Schüle gewährte uns auch einen Blick ins archäologische Depot des Sammlungszentrums in Affoltern am Albis.
Abb. 7: Bernard Schüle gewährte uns auch einen Blick ins archäologische Depot des Sammlungszentrums in Affoltern am Albis.

Dies war zwar schon einer der Höhepunkte der Exkursion, aber es sollten noch mehrere folgen. Als nächstes begaben sich die Mitglieder des Clubs nach Zürich in ein italienisches Restaurant und stärkten sich für die folgenden Ausstellungen. Nach einer kurzen Mittagsrast wurden sie von der Kuratorin Eva Carlevaro zuerst durch die kleine aber feine Ausstellungen «Keltischer Kult am Neuenburgersee – LA TÈNE» im Landesmuseum geführt. Gleich anschliessend zeigte wiederum Eva Carlevaro die prächtige Ausstellung «Römische Goldschätze – vergraben und wiederentdeckt».

Abb. 8: Die Kuratorin Eva Carlevaro führte uns u. a. auch durch die archäologische Dauerausstellung.
Abb. 8: Die Kuratorin Eva Carlevaro führte uns u. a. auch durch die archäologische Dauerausstellung.

Nicht genug, dass sie dabei bereits wertvolle und interessante Hintergrundinformationen lieferte. So bot sie spontan an, die Gruppe auch noch kurz durch die archäologische Dauerausstellung des Landesmuseums zu führen.

Nach diesem ausgefüllten und lehrreichen Tag begaben sich die Mitglieder erfüllt von neuen Eindrücken vollkommen erschöpft auf den Weg nach Hause.

(R. Loeb)

 

«Die Römer kommen» (5. Dezember 2008)

Am Vorabend des Samichlaustages bekam der Archäologische Club Basel Besuch aus der Vergangenheit. Wir staunten nicht schlecht als gleich drei römische Legionäre in voller Ausrüstung und mit Marschgepäck in die Räumlichkeiten des Seminars für Ur- und Frühgeschichte einmarschierten. Diese kleine Invasion setzte sich zusammen aus dem centurio Thomas Schaub sowie seinen beiden milites Daniel Wehrli und Tomi Zeller. Alle drei sind Mitglieder der Reenactment Gruppe «Vexillatio Legio XI Claudia Pia Fidelis», die sich die Rekonstruktion und die Wiederbelebung dieser in der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. in Vindonissa (Windisch/Brugg AG) stationierten Militäreinheit zum Ziel gemacht hat.

 

Abb. 9: Der Besuch der «Römer» war ein eindrückliches und sehr praxisorientiertes Erlebnis.
Abb. 9: Der Besuch der «Römer» war ein eindrückliches und sehr praxisorientiertes Erlebnis.

Die drei «Römer» präsentierten uns mit grosser Begeisterungsfreude und viel Fachwissen ihre Ausrüstung. Nach anfänglicher, respektvoller Zurückhaltung war spätestens mit dem eigenhändigen Ausprobieren und Tragen der Rüstungsbestandteile das Eis gebrochen und es entwickelte sich ein amüsanter und äusserst lehrreicher Abend. Sehr geduldig beantworteten uns die drei Legionäre unsere Fragen und liessen uns selbst spüren, was es bedeutet die gemeinsam mit dem Marschgepäck über 40 Kilogramm schwere Rüstung zu tragen.

Den Abschluss dieses eindrücklichen und sehr interessanten Abends bildete ein gemeinsames Abendessen, passend zu unseren römischen Gästen, in einer Pizzeria.

(S. Straumann)

 

Jahresrechnung 2008 / Budget 2009 (Jonas Kissling)

Kontostand 1.1.2008                                                CHF 4487.25

 

Ausgaben:

            Druck und Porto                                                CHF 224.70

             Filmabend/ACB stellt sich vor                        CHF 220.70

             Jahresversammlung 2008                                    CHF 147.20

             Tonlampen-Workshop                                    CHF 45.00

             Bankgebühren                                                CHF 60.60

 

Total Einnahmen (Mitgliederbeiträge)                        CHF 2544.95

 

Kontostand 31.12.2008                                                CHF 6334.00

Für das neue Vereinsjahr 2009 wurde ein Budget von 1000.– festgelegt. Die erwarteten Einnahmen betragen ca. 2000.–

 

Mitglieder (Rebecca Loeb)

Erfreulicherweise durften wir im Jahr 2008 Xenja Herren, Simon Jeanloz, Adina Wicki und Daniela Meier als neue Mitglieder im Archäologischen Club Basel begrüssen. Besonders geehrt sind wir über den Neubeitritt des emeritierten Professors für Klassische Archäologie, Prof. Dr. Rolf A. Stucky. Mit diesen fünf Neubeitritten steigert sich die Zahl der Mitglieder auf 91. Wir möchten an dieser Stelle die neuen Mitglieder nochmals herzlich willkommen heissen und uns gleichzeitig bei den langjährigen Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die treue Unterstützung bedanken. Wir wünschen Ihnen allen weiterhin viele spannende Veranstaltungen.

 

Ausblick (Sven Straumann)

Auch dieses Jahr sind wir wiederum bemüht Ihnen ein attraktives und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm anzubieten. Die Planung ist schon sehr weit fortgeschritten und so kann ich Ihnen an dieser Stelle bereits einen kleinen Ausblick geben, was Sie im kommenden Frühjahrsemester 2009 erwarten wird.

Gleich im Februar beginnen wir mit einem ganz besonderen Programmpunkt. So ist es uns gelungen den Kantonsarchäologen Basel-Stadt, Guido Lassau, für eine exklusive Führung durch die derzeitige Sonderausstellung «Unter uns. Archäologie in Basel» im Historischen Museum (Barfüsserkirche) zu gewinnen. Neben den Ausführungen zu den verschiedenen Exponaten wird er uns auch wertvolle Hintergrundinformationen zum Konzept der Ausstellung geben können.

Aus terminlichen Gründen wird die Jahresversammlung unseres Club dieses Jahr erst im März stattfinden. Wie gewohnt, wird diese wiederum von einem Rahmenprogramm und einem reichhaltigen Symposion-Buffet begleitet.

Im April wird uns Stephanie Rutz Ihre ägyptologische Lizentiatsarbeit im Rahmen eines spannenden Vortrags präsentieren. Sie erhalten so aus erster Hand einen einmaligen Einblick in die neuesten Forschungsresultate.

Ausserhalb des regulären Veranstaltungsprogramms wird der Archäologische Club Basel am 3. Mai 2009 am Römertag im Vindonissa-Museum in Brugg (AG) teilnehmen. Mitglieder des Clubs werden dort einen Kinder-Workshop anbieten und gleichzeitig den Archäologischen Club Basel einem breiteren Publikum vorstellen können.

Den Abschluss des Frühjahrssemester bildet wiederum eine Exkursion. Diese führt uns nach Avenches (VD). Dort werden wir die grosse Römerstadt Aventicum erkunden. Neben dem Besuch des Römermuseums und des weitläufigen Ruinengeländes werden wir voraussichtlich auch eine exklusive Führung durch die Funddepots erhalten.

Auch für das Herbstsemester 2009 sind wir bereits am Organisieren und Planen von attraktiven Veranstaltungen. Wie üblich werden wir Sie rechtzeitig mit einem separaten Programm darüber informieren.

Wie Sie sehen, können wir Ihnen auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm präsentieren. Selbstverständlich freuen wir uns jederzeit über Ihre zusätzlichen Anregungen und Wünsche.

Wir hoffen, dass Sie sich von unserer Programmvorschau angesprochen fühlen und freuen uns Sie auch im nächsten Semester an unseren Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.

Abb. 10: So rasch wurde aus unserem Mitglied Daniele Furlan ein römischer Legionär.
Abb. 10: So rasch wurde aus unserem Mitglied Daniele Furlan ein römischer Legionär.

Impressum

Herausgeber:

Archäologischer Club Basel 
Postadresse:
c/o Archäologisches Seminar 
Schönbeinstrasse 20

CH-4056 Basel


E-Mail: archclubbasel-at-gmx.ch


Redaktion, Fotos und Layout: falls nicht anders angegeben Sven Straumann 
Auflage: 100 Exemplare 
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