Jahresbericht 2009

Liebe Mitglieder und Freunde des Archäologischen Clubs Basel

 

Es freut uns sehr, Ihnen auch dieses Jahr einen Jahresbericht überreichen zu können. Darin blicken wir erneut auf ein ereignis- und abwechslungsreiches Clubjahr zurück.

Im vergangenen Jahr feierte der Archäologische Club Basel sein zehnjähriges Bestehen. Mit unserem Jubiläumsveranstaltungen blickten wir wiederum in die verschiedensten Bereiche der Archäologie. So begaben wir uns auf eine spannende archäologische Reise, die uns ausgehend von der Basler Archäologie in der Ausstellung „Unter uns“ über das ägyptische Fayum bis in die Republik Tuwa im Süden Sibiriens führte. Dazwischen unternahmen wir zwei Abstecher in die römische Koloniestadt Aventicum (Avenches VD) und ins Legionslager Vindonissa (Windisch/Brugg AG). Mit einem weiteren Grabungsbesuch auf dem Münsterhügel und einem Gipsabgussworkshop kehrten wir schliesslich nach Basel zurück.

Näheres zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie den Kurzberichten in diesem Jahresbericht.

Zudem finden Sie im vorliegenden Jahresbericht auch unsere Jahresrechnung sowie die Mitgliederstatistik.

Für die spannenden Beiträge und ihr Engagement  bedanken wir uns ganz herzlich bei allen ReferentInnen und FührerInnen. Wir danken aber auch Ihnen, liebe Mitglieder und Freunde, für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen. Wir freuen uns sehr Sie auch in Zukunft zu unseren treuen Mitgliedern zählen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen weitere spannende und interessante  Club-Anlässe zu geniessen.


(S. Straumann)

Protokoll der Jahresversammlung vom 12. März 2009

 

1. Wahl des Vorstands

Der gesamte Vorstand, Sven Straumann (Präsident), Jakob Bärlocher (Vize-Präsident), Jonas Kissling (Kassier), Rebecca Loeb (Sekretärin), Ursina Berther (Beisitz), wird ohne Gegenstimme bestätigt.

Johann Savary wird neu als zweiter Beisitz ohne Gegenstimme gewählt.

 

2. Wahl einer Rechnungsprüferin für das Vereinsjahr 2009

Nicole Stephan, die krankheitshalber fehlt, wird einstimmig als Rechnungsprüferin für das Vereinsjahr 2009 gewählt.

 

3. Genehmigung der Jahresrechnung 2008 und des Budgets 2009

Der Kassier, Jonas Kissling, stellt die Jahresrechnung 2008 vor. (Stand per 01.01.2008: 4487.25 Franken, Stand per 31.12.2008: 6334.00 Franken) Diese wird von den Mitgliedern ohne Gegenstimme, mit einer Enthaltung angenommen, allerdings tritt der Entscheid erst mit der Unterschrift des Rechnungsprüfers, Jared Hevi, – der krankheitshalber fehlte und aus terminlichen Gründen seinen Pflichten noch nicht nachkommen konnte – in Kraft.

Für das neue Vereinsjahr 2009 schlägt der Kassier ein Budget von CHF 1000.- vor, was ebenfalls ohne Gegenstimme gutgeheissen wird.

 

4. Genehmigung des Jahresberichts 2008

Der Präsident, Sven Straumann, präsentiert den Jahresbericht 2008 mit Foto-Impressionen. Der Jahresbericht wird einstimmig genehmigt.

 

5. Mitglieder

Die Sekretärin, Rebecca Loeb, gibt die aktuellen Mitgliederzahlen bekannt, die sich erfreulicherweise auch im Jahr 2008 leicht erhöhten. Am 31.12.2008 zählt der Archäologische Club Basel neu 91 Mitglieder.

 

6. Varia

Zum 10-Jahres Jubiläum des Archäologischen Clubs Basel (die Gründungsversammlung war am 19.06.1999) wird André Barmasse für seine besonderen Verdienste für den Archäologischen Club – Gründungsmitglied, regelmässige Vorträge über Petra, zahlreiche Workshops – für die Ehrenmitgliedschaft vorgeschlagen. Dieser Vorschlag wird mit herzlichem Applaus begrüsst und somit wird André Barmasse die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Stephanie Rutz bringt den Vorschlag einer 2-Tages-Exkursion ein und stellt sich auch gleich für das Organisationskomitee zur Verfügung.

 

7. Ausblick 2009

Der Präsident, Sven Straumann, stellt das Programm für die Avenches-Exkursion vom 5. Mai 2009 vor.

Des Weiteren kündet er ein spezielles Programm für das Herbstsemester 2009 an, um das 10-jährige Bestehen des Clubs zu feiern.

 

(R. Loeb; Basel, 12. März 2009)            

Rückblick auf unsere Veranstaltungen 2009

18. Februar 2009

Führung von Guido Lassau durch die Ausstellung „Unter uns“

Abb. 1: Der Kantonsarchäologe von Basel-Stadt, Guido Lassau, führte uns durch die Sonderausstellung „Unter uns. Archäologie in Basel“ im Historischen Museum Basel.
Abb. 1: Der Kantonsarchäologe von Basel-Stadt, Guido Lassau, führte uns durch die Sonderausstellung „Unter uns. Archäologie in Basel“ im Historischen Museum Basel.

12. März 2009

Vollversammlung des Archäologischen Clubs Basel

Auch dieses Jahr folgte auf den offiziellen Teil der Jahresversammlung das traditionelle Symposion. Zuerst versorgten wir uns mit den unterschiedlichsten kulinarischen Leckerbissen, welche bei passender Tischdekoration noch viel besser mundeten. Danach kam auch das Unterhaltungsprogramm nicht zu kurz. Dabei durften zwei Teams ihr archäologisches Wissen unter Beweis stellen. Dieses Unterfangen wurde allerdings erschwert, da die vorgegebenen Begriffe an die Wandtafel gezeichnet werden mussten. Wer seinen Zeichnungskünsten nicht vertraute, durfte auch eine pantomimische Darstellung vorführen. So kam es zu etlichen unterhaltsamen Darbietungen und interessanten bis skurrilen Lösungsvorschlägen.

(R. Loeb)

 

28. April 2009

Referat von Stephanie Rutz „Aspekte des Wohnens. Die Städte des nordöstlichen Fajums im Vergleich“

Stephanie Rutz stellte elf Mitgliedern des Archäologischen Clubs die Ergebnisse ihrer Lizentiatsarbeit vor, noch ehe sie diese einreichte. Sie hatte drei Städte des nordöstlichen Fajums; Karanis, Sokonpaiou Nesos und Bakchias – wobei sie aus Zeitgründen nur die ersten beiden vorstellen konnte – auf fremde Einflüsse in der Wohnarchitektur untersucht. Die von Stephanie vorgestellten ägyptischen Oasenstädte der römischen Zeit führten in ein für klassische ArchäologInnen untypisches Gebiet. Dass dieses jedoch regen Anklag fand, zeigte sich in der angeregten Diskussion, welche sich am Ende des Referats ergab.

In einer nahegelegenen Pizzeria diskutierten die Clubmitglieder bei einem gemütlichen Nachtessen anschliessend weiter über die Oasenstädte, andere archäologische und nicht archäologische Themen.

(R. Loeb)

 

3. Mai 2009

Römertag Vindonissa

Auf Anfrage der Kantonsarchäologie Aargau und des Veranstaltungskomitee  des Römertages  vom 3. Mai  2009 erklärten sich einige Mitglieder des Archäologischen Clubs bereit,  einen Workshop für Kinder zu veranstalten. Man einigte sich darauf, zusammen mit den Kindern  römische Theater-Masken zu basteln. Etwa 200 Masken entstanden in mühsamer  Vorarbeit,  an der Simone Zurbrigge, Andrea Casoli, Rebecca Loeb und Ursina Berther  mitwirkten.

Die Aufgabe der Kinder war es, die vorgefertigten Karton-Masken zu bemalen und zu schmücken. Da der Ansturm auf die Theater-Masken so gross war, mussten vor Ort weitere Masken  angefertigt werden.  Sven Straumann, Simone Zurbriggen und Patric Gutknecht - dem der Club hiermit für seine tatkräftige Unterstützung dankt -  gingen mit grösster Geduld auf die Wünsche der noch maskenlosen Kinder ein.

Der  Workshop war  so erfolgreich, dass sich die Organisatoren des  Römertags 2010 wiederum auf eine Mitarbeit des Archäologischen Clubs Basels freuen.

(U. Berther)

 

Abb. 2: Der Ansturm auf unseren Theatermasken-Workshop am Römertag von Vindonissa war riesig.
Abb. 2: Der Ansturm auf unseren Theatermasken-Workshop am Römertag von Vindonissa war riesig.

5. Mai 2009

Tagesexkursion nach Avenches

Frühmorgens reiste unsere dreizehnköpfige Exkursionsgruppe mit dem Zug ins malerische Murten. Von dort aus ging es mit dem Mietvelo in die „Hauptstadt der Helvetier“ Aventicum. Im Städtchen Avenches angekommen blieben wir gleich auf unseren Rädern und erkundeten das weitläufige Gelände der einstigen römischen Koloniestadt. So führte uns die archäologische Rundfahrt u. a. zum Stadttor hinauf, zu den Thermen sowie zum sog. Cigognier-Tempel. Natürlich durfte zwischendurch auch kein Picknick in den Ruinen des römischen Theaters fehlen.

Am Nachmittag erwartete uns die Museumsdirektorin und Leiterin von Aventicum, Frau Dr. Anne de Pury-Gysel, in den Depots der Fundstelle. Dort gewährte sie uns einen einmaligen und faszinierenden Blick hinter die Kulissen. Es war eine regelrechte Entdeckungsreise und wir hatten viele „Schätze“ zu bestaunen.

Im Anschluss führte uns Frau de Pury-Gysel auch noch durch die Dauerausstellung des Musée Romain im mittelalterlichen Turm beim Amphitheater und stellte uns dort u. a. die berühmte Goldbüste des Kaisers Marc Aurel vor. 

Nach der Rückfahrt durch die frühlingshafte Landschaft rundete ein gemeinsames Abendessen in der Altstadt von Murten einen erlebnisreichen Exkursionstag ab. 

(S. Straumann)


Abb. 3: Foto-Impressionen einer erlebnisreichen Avenches-Exkursion. Die Direktorin Frau Dr. de Pury-Gysel führte uns durch das Depot und die Dauerausstellung des Musée Romain Avenches.
Abb. 3: Foto-Impressionen einer erlebnisreichen Avenches-Exkursion. Die Direktorin Frau Dr. de Pury-Gysel führte uns durch das Depot und die Dauerausstellung des Musée Romain Avenches.

24. Oktober 2009

Führung Legionärspfad und Vindonissa Museum mit Jared Hevi

Am Samstag, den 24. Oktober 2009, organisierte der Archäologische Club eine Tagesexkursion nach Brugg. Unter der sachkundigen Führung von Jared Hevi beging der Club den Legionärspfand und besuchte das Vindonissa Museum.

Auf dem Rundgang entlang der römischen Hinterlassenschaften durch das Legionslager konnten die Mitglieder des Archäologischen Clubs unter anderem die verschiedenen Tore des Legionslagers, Thermenanlagen, äusserst eindrücklich rekonstruierte Contubernia sowie die Offiziersküche aus nächster Nähe bestaunen. Jared Hevi wusste die Befunde ausführlich zu erklären hatte für alle Fragen ein offenes Ohr. Auf diese Weise war es den Clubmitgliedern möglich, einen sehr guten Überblick über das einzige römische Legionslager der heutigen Schweiz zu gewinnen.

Der Freiluftrundgang durch Vindonissa endete im Amphitheater, als einem letzten Höhepunkt, bei strahlender Herbstsonne.

Anschliessend besuchte die Exkursion noch das Vindonissa Museum, eine wunderbare Gelegenheit, die neu konzipierte Dauerausstellung kennenzulernen. So kann dieses Museum mit vielen Preziosen aus dem Legionslager aufwarten, die auf ansprechende Art und Weise den Besuchern präsentiert werden. Die Münzen, Scherben und weiteren Hinterlassenschaften zeichnen im Museum das Bild einer äusserst vielfältigen materiellen Kultur nach. Auf diese Weise wurde das Bild des Lagers durch diese Funde abgerundet.

Als Abschluss dieser Exkursion offerierte das Vindonissa Museum den Exkursionsteilnehmern noch einen Apéro. Dies zum Dank für die Mithilfe des Archäologischen Clubs am Römertag 2009. Somit ging dieser lehrreiche und spannende Tag viel zu schnell zu Ende und darf mit Recht als weiterer Höhepunkt in die Annalen des Archäologischen Clubs eingehen.

(J. Baerlocher)

Abb. 4: Visualisierung der Porta und Via Preatoria von Vindonissa
Abb. 4: Visualisierung der Porta und Via Preatoria von Vindonissa
Abb. 5: Foto-Impressionen: Gemeinsam mit Jared Hevi begaben wir uns auf den „Legionärspfad“ von Vindonissa.
Abb. 5: Foto-Impressionen: Gemeinsam mit Jared Hevi begaben wir uns auf den „Legionärspfad“ von Vindonissa.

12. November 2009


"Por-Bajin - ein uigurischer Gebäudekomplex des 8. Jh. n. Chr. im Südwesten der Unabhängigen Republik Tuwa. Bericht zur Grabungskampagne Sommer 2008." – Referat Sabina Lutz

Sabina Lutz entführte uns mit einer bilderreichen Präsentation in die ferne Unabhängige Republik Tuwa. Im Sommer 2008 nahm sie an einer Grabungskampagne im Südenwesten Tuwas Teil. Dort wurde auf einem Inselchen in Mitten eines kleinen Sees im 8. Jahrhundert n. Chr. ein eindrücklicher Gebäudekomplex errichtet. Mächtige Mauern umgaben die ganze Anlage, die achsensymmetrisch aufgebaut war. Im Zentrum stand leicht erhöht auf einem Podest ein einst prächtiger Palast, errichtet aus gebrannten Lehmziegeln und Holz. Die Deutung als Befestigung zur militärischen Sicherung des Gebietes scheint nahe liegend.

Nicht nur archäologische Aspekte brachte uns die Referentin näher. Überaus spannend und faszinierend waren ihre Schilderungen des Alltaglebens im Zeltlager, wo Menschen verschiedenster Kulturen die freien Stunden nach der Arbeit miteinander verbrachten. Erinnerungen an eigene unvergessliche Grabungserlebnisse in fremden Ländern wurden geweckt und der eine oder andere Zuhörer wurde sicher vom Fernweh gepackt!   

(J. Kissling)

Abb. 6: Die Referentin Sabina Lutz bei ihren Ausführungen zu „Por-Bajin“ (Foto: Rebecca Loeb).
Abb. 6: Die Referentin Sabina Lutz bei ihren Ausführungen zu „Por-Bajin“ (Foto: Rebecca Loeb).

26. November 2009

Führung zur „Grossgrabung Münsterhügel“ von Sven Straumann

Noch bevor der Winter in Basel Einzug hielt, wagte sich Ende November ein kleines Grüppchen wagemutiger Jungarchäologen und Jungarchäologinnnen auf den Basel Münsterhügel. Dort wurden unter den wachsamen Augen der Archäologischen Bodenforschung die Gas-, Wasser- und Stromleitungen erneuert. Sven Straumann, der wissenschaftliche Leiter der baubegleitenden Ausgrabungen, führte uns zuerst  in die Rittergasse zur Maria Magdalena-Kapelle, wo die Archäologen wenige Monate zuvor auf ein Frauengrab aus dem 17. Jahrhundert gestossen waren. Neben dem Schädel der Verstorbenen lagen filigran gearbeitete, tropfenförmige Ohrringe aus Gold und Email.

Während wir uns gedanklich in einer anderen Zeit befanden, machten wir nebenbei die Erfahrung, dass die Rittergasse – ehemalige römische Hauptstrasse –  auch heute noch rege befahren ist.      

Weiter ging es auf den Martinskirchplatz, wo im offenen Leitungsgraben noch die Pilae einer römischen Hypokaustanlage zu sehen waren. Die Besitzer dieses Gebäudes dürften gut betucht gewesen sein; wer kann sich schon ein Haus mit Blick auf den Rhein, mit Abendsonne und einem ausgeklügelten Heizungssystem leisten?

Die spannende und lehrreiche Führung endete im speziell für die Ausgrabungen auf dem Münsterhügel eingerichteten Grabungsbüro im ehemaligen Gebäude des Justizdepartements.

(J. Kissling)

Abb. 7: Bei der Führung wurden auch die mittelalterlichen Gräber vom Martinskirchplatz angesprochen
Abb. 7: Bei der Führung wurden auch die mittelalterlichen Gräber vom Martinskirchplatz angesprochen

5. Dezember 2009

Gipsabguss-Workshop im Antikenmuseum mit André Barmasse

Nach dem Tonlampen-Workshop im letzten Jahr, schlug uns André Barmasse eine neue Aktivität der pädagogischen Abteilung des Antikenmuseums Basel vor. Gemeinsam mit ihm stellten wir einige Gipsabgüsse her. In Matrizen, die nach echten Exponaten des Museums geformt wurden, gossen wir eine Gipsmischung. Wir erhielten sehr zufrieden stellende Objekte. Diese durften wir mitnehmen, um unser Zuhause zu schmücken oder um sie zu verschenken.

 

Wie für den Tonlampenworkshop konnten wir mit stilvollen Arbeitshemden in gemütlicher Stimmung arbeiten. Die Gipfeli und Getränke, die André uns zur Verfügung stellte, waren auch sehr willkommen.

Für die Organisation und seine gewöhnlich gute Laune möchte ich mich bei ihm herzlich bedanken. Die Veranstaltung liessen wir mit einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant ausklingen.

(J. Savary)

Abb. 8: Professionell ausgerüstet wurde in der Agora des Antikenmuseums Basel äusserst fleissig gebastelt.
Abb. 8: Professionell ausgerüstet wurde in der Agora des Antikenmuseums Basel äusserst fleissig gebastelt.
Abb. 9: Mit Spannung wurden die Gipsabgüsse unter der Anleitung von André Barmasse aus ihren Formen genommen. Die Resultate können sich sehen lassen.
Abb. 9: Mit Spannung wurden die Gipsabgüsse unter der Anleitung von André Barmasse aus ihren Formen genommen. Die Resultate können sich sehen lassen.

Jahresrechnung 2009 / Budget 2010 (Jonas Kissling)

 

Kontostand 1.1.2009 6334.00CHF

 

Ausgaben:

                       
             Druck und Porto 301.60 CHF          

             Apéros            164.05 CHF
             Jahresversammlung 2009 188.70 CHF
             T-Shirt - Druck 321.90 CHF
             Präsent Referenten 200.90 CHF

             Velotour Avenches 257.40 CHF
             Bankkosten  49.80 CHF

            

 

Total Einnahmen
(Mitgliederbeiträge + Zinsabschluss)
2861.25 CHF

 

Kontostand 31.12.2009 7710.90 CHF

 

Für das neue Vereinsjahr 2010 wird ein Budget von CHF 1200.- festgelegt. Die erwarteten Einnahmen betragen ca. CHF 2500.-

 

 

 

 

Mitglieder (Rebecca Loeb)

Erfreulicherweise durften wir im Jahr 2009 mit Marianne Mathys, Mattias Greuter, Cordula Portmann, Stefanie Buder, Corinne Juon und Marta Imbach sechs neue Mitglieder im Archäologischen Club Basel begrüssen. Leider hatten wir in diesem Jahr auch sechs Austritte zu verzeichnen. Somit zählt der Club weiterhin 91 Mitglieder.

Wir möchten an dieser Stelle die neuen Mitglieder nochmals herzlich willkommen heissen und uns gleichzeitig bei den langjährigen Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die treue Unterstützung bedanken. Wir wünschen Ihnen allen weiterhin viele spannende Veranstaltungen.

 


 

Ausblick (Sven Straumann)

Auch dieses Jahr sind wir wiederum bemüht Ihnen ein attraktives und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm anzubieten.

 

Den Auftakt zum Frühjahrssemester 2010 bildet unsere Jahresversammlung, begleitet von einem Rahmenprogramm und einem feinen Symposion-Buffet.

 

Im April warten gleich zwei besondere Veranstaltungen auf uns. So wird uns Anna Laschinger durch die neue Sonderausstellung „Hermes statt SMS. Kommunikation in der Antike“ im Antikenmuseum Basel führen. Als Mitkuratorin dieser Ausstellung wird sie uns bestimmt einen ganz speziellen Einblick ermöglichen.

Zudem freuen wir uns ausserordentlich, dass wir Herrn Prof. Rolf A. Stucky für einen Vortrag gewinnen konnten. So wird er ausgehend von den französischen Ausgrabungen in Ai Khanum (Afghanistan), an denen er selbst teilgenommen hatte, über den Hellenismus in Zentralasien sprechen.

 

Anfang Mai werden wir auch dieses Jahr, ausserhalb des regulären Veranstaltungsprogramms, am Römertag im Vindonissa-Museum in Brugg (AG) mitwirken. Mitglieder des Clubs werden dort Kinder-Workshops anbieten und gleichzeitig den Archäologischen Club Basel einem breiteren Publikum vorstellen können.

 

Als abenteuerlicher Abschluss des Frühjahrssemesters begeben wir uns an einem Mai-Wochenende auf eine Zeitreise ins 1. Jahrhundert n. Chr. Erneut führt uns eine Exkursion ins aargauische Brugg / Windisch. Dort begeben wir uns auf den Legionärspfad von Vindonissa und betreiben experimentelle Archäologie. Sozusagen als römische Legionäre beziehen wir in nachgebauten contubernia Quartier für die Übernachtung. Martin Allemann wird uns als Centurio ins Alltagsleben der römischen Soldaten einführen. Selbstverständlich gehört auch das Kochen dazu. Es erwartet uns also ein bestimmt unvergessliches Erlebnis.

 

Für das Herbstsemester 2010 sind wir ebenfalls bereits am Organisieren und Planen von attraktiven Veranstaltungen. Wie üblich werden wir Sie rechtzeitig mit einem separaten Programm darüber informieren.

 

Wie Sie sehen, bieten wir Ihnen auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm an. Selbstverständlich freuen wir uns jederzeit über Ihre zusätzlichen Anregungen und Wünsche.

Wir hoffen, dass Sie sich von unserer Programmvorschau angesprochen fühlen und freuen uns Sie auch im nächsten Semester an unseren Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.

 

Abb. 10: Die römische Herdstelle und die Kochkessel im contubernium von Vindonissa stehen schon bereit für unseren Besuch im Mai 2010.
Abb. 10: Die römische Herdstelle und die Kochkessel im contubernium von Vindonissa stehen schon bereit für unseren Besuch im Mai 2010.

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Herausgeber:            Archäologischer Club Basel

Postadresse:         c/o Archäologisches Seminar

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Redaktion, Fotos

und Layout:              falls nicht anders angegeben Sven Straumann

Auflage:                   100 Exemplare

 

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