Jahresbericht 2010

Liebe Mitglieder und Freunde des Archäologischen Clubs Basel

Es freut uns sehr, Ihnen auch dieses Jahr einen Jahresbericht überreichen zu können. Erneut blicken wir auf ein ereignis- und abwechslungsreiches Clubjahr zurück.

Auch im vergangenen Jahr waren wir bemüht, für jeden Geschmack etwas im Programm zu haben. Sowohl thematisch als auch geographisch bewegten wir uns quer durch die verschiedensten Kulturen und Epochen. Ein Schwerpunkt lag dabei ganz deutlich bei der griechischen und römischen Archäologie. Wir begannen unser Programm mit der thematischen Ausstellung „Hermes statt SMS“ im Antikenmuseum. Anschliessend führte uns Prof. Dr. Rolf A. Stucky mit seinem faszinierenden Vortrag in das ferne Afghanistan. Den Abschluss des Frühjahrssemesters widmeten wir dem römischen Legionslager Vindonissa und verbrachten ein „authentisch römisches“ Wochenende in einem contubernium.

Nach der Sommerpause kamen wir in den Genuss einer exklusiven Führung über die bekannte Grabung Opéra in Zürich. Von der beeindruckenden Feuchtbodenerhaltung dieser neolithischen Seeufersiedlung begaben wir uns mit dem nächsten Programmpunkt ins trockene Wüstenklima von Petra, Jordanien. Der Gründungspräsident unseres Clubs, Laurent Gorgerat, berichtete uns von seinem aktuellen Grabungsprojekt. Zum Abschluss führte uns Tobias Krapf durch die grosse Eretria-Sonderausstellung im Antikenmuseum und nahm uns in seinem Vortrag mit auf eine spannende (Zeit-) Reise durch die Argolis.

Näheres zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie den Kurzberichten in diesem Jahresbericht.

Zudem finden Sie im vorliegenden Jahresbericht auch unsere Jahresrechnung sowie die Mitgliederstatistik.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen ReferentInnen und FührerInnen für die spannenden Beiträge und ihr Engagement. Dank gebührt aber auch Ihnen, liebe Mitglieder und Freunde, für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen. Wir freuen uns sehr Sie auch in Zukunft zu unseren treuen Mitgliedern zählen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen weitere spannende und erlebnisreiche Club-Anlässe zu geniessen.

(S. Straumann)

Protokoll der Jahresversammlung vom 11. März 2010

1. Wahl des Vorstands

Der Vorstand des ACB setzt sich wie folgt zusammen: Präsident: Sven Straumann (bisher) Vize-Präsident: Johann Savary (neu, ehem. Beisitz) Kassier: Jonas Kissling (bisher)

Sekretärin: Daniela Meier (neu) Beisitz: Maria Schmidt (neu)

2. Wahl einer Rechnungsprüferin für das Vereinsjahr 2010

Rebecca Loeb wird einstimmig als Rechnungsprüferin für das Vereinsjahr 2010 gewählt.

3. Genehmigung der Jahresrechnung 2009 und des Budgets 2010

Der Kassier, Jonas Kissling, stellt die Jahresrechnung 2009 vor (Stand per 01.01.2009: 6’334 Franken, Stand per 31.12.2009: 7'710.90 Franken). Diese wird von den Mitgliedern ohne Gegenstimme angenommen. Für das neue Vereinsjahr 2010 schlägt der Kassier ein Budget von CHF 1’000.- vor, was ebenfalls ohne Gegenstimme gutgeheissen wird.

4. Genehmigung des Jahresberichts 2009

Der Präsident, Sven Straumann, präsentiert den Jahresbericht 2009 mit Foto- Impressionen. Der Jahresbericht wird einstimmig genehmigt.

5. Mitglieder

Die Sekretärin, Rebecca Loeb, gibt die aktuellen Mitgliederzahlen bekannt. Die Zahl von 91 Mitgliedern blieb konstant.

6. Varia Zu diesem Traktandum gab es keinerlei Wortmeldungen oder Anträge.

7. Ausblick 2010

Der Präsident, Sven Straumann, stellt das Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2010 vor.

(D. Meier; Basel, 11. März 2010)

Rückblick auf unsere Veranstaltungen 2010

11. März 2010

Vollversammlung des Archäologischen Clubs Basel

Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte traditionsgemäss das Symposion. Dieses wurde in diesem Jahr in einer Pizzeria durchgeführt. Im Vorfeld wurde leider versäumt in einem entsprechenden Lokal eine Reservation vorzunehmen, weshalb zuerst ein kleiner Fussmarsch unternommen werden musste. Der Abend fand dann aber bei Pizza und Wein einen gemütlichen Ausklang. (D. Meier)

Abb. 1 Gemütliches Pizza-Essen im Anschluss an die Jahresversammlung

10. April 2010

Führung von Anna Laschinger durch die Sonderausstellung „Hermes statt SMS“ im Antikenmuseum Basel

„Wie flirteten die Menschen in der Antike? Wie kommunizierten sie mit den Göttern und mit den Toten? Was taten die Mächtigen, um ihre Botschaften unters Volk zu bringen? Und wie funktionierte das alles ohne Computer und Handy?“ Diesen und anderen Fragen widmete sich eine Sonderausstellung im Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig. Selbstverständlich durften wir uns einen Besuch nicht entgehen lassen. Konzept und Idee zu dieser thematischen Ausstellung stammten von unserem Mitglied Anna Laschinger. Sie war es denn auch, die uns persönlich führte. Sehr lebendig und begeisternd zeigte uns die Ausstellungsmacherin, mit welchen Mitteln und raffinierter Bildersprache in der Antike kommuniziert wurde. (S. Straumann)

Abb. 2: Ausstellungsmacherin Anna Laschinger führt durch die Ausstellung „Hermes statt SMS“.

14. April 2010

Vortrag von Prof. Dr. Rolf A. Stucky: „Die französischen Ausgrabungen in Ai Khanum (Afghanistan) und der Hellenismus in Zentralasien“

In diesem Jahr gelang es uns, einen besonderen Referenten für einen Vortrag zu gewinnen. Seit seiner Emeritierung 2007 ist der frühere Lehrstuhlinhaber für Klassische Archäologie, Prof. Dr. Rolf A. Stucky, nicht mehr von Amtes wegen, sondern privat Mitglied in unserem Club. So hat es uns ausserordentlich gefreut, dass er uns ein ganz persönliches Vortragsthema präsentierte. Sein Vortrag führte uns nach Nordostafghanistan in die Ausgrabungsstätte Ai Khanum am Fluss Oxus. Dort beteiligte sich Prof. Dr. Rolf A. Stucky gemeinsam mit seiner Frau zu Beginn seiner archäologischen Laufbahn in den Sechzigerjahren an den französischen Ausgrabungen. In seinem Vortrag zeigte er uns mit prächtigen Farbdias neben spannenden Aspekten des Hellenismus in Zentralasien auch einen faszinierenden Einblick in ein friedliches und wunderschönes Afghanistan, wie wir es aus den heutigen Medien leider nicht mehr kennen. (S. Straumann)


Abb. 3: Wunderschöne Farb- Dias illustrierten Land und Menschen von Afghanistan in den Sechzigerjahren.

2. Mai 2010

Römertag in Vindonissa

Auch in diesem Jahr betreuten Mitglieder des ACB verschiedene Stände am Römertag in Vindonissa. Wie schon letztes Jahr gab es einen Theater-Masken- Workshop, wo die Kinder vorgefertigte Theater-Masken schmücken und bemalen konnten. Dieser Stand bedurfte, wie schon im letzten Jahr, einer grösseren Vorarbeit. An dieser Stelle sei allen Helferinnen und Helfern gedankt.

Ein zweiter Stand wurde bei den contubernia betreut. Die Kinder konnten sich als Legionär oder als Römerin verkleiden. Anschliessend wurde ein Foto gemacht, welches dann später als Ausdruck mitgenommen werden konnte. Leider war an diesem Tag das Wetter extrem schlecht. Aus diesem Grund war der Ansturm – die Verfasserin kann sich hier nur auf den Maskenstand beziehen – nicht so gross wie im vergangenen Jahr. (D. Meier)

Abb. 4: Zahlreiche BesucherInnen liessen sich am Römertag 2010 im contubernium als kleine und grosse Legionäre und RömerInnen ablichten.

22.-23. Mai 2010

Übernachten wie die Legionäre in Vindonissa

Eine kleine Gruppe Unerschrockener fand sich am Samstagnachmittag in Vindonissa ein. Zuerst wurde ein kleiner Spaziergang über das Gelände der ehemaligen Römerstadt gemacht. Das Nachtessen wurde in Arbeitsteilung gekocht. Die weiblichen Teilnehmer rüsteten das Gemüse, die Männer waren fürs Feuer und das Mahlen von Getreide verantwortlich. „Puls“ stand auf dem Speiseplan. In einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer wurde das schmackhafte „Z'nacht“ verzehrt. Natürlich durfte auch der mit Gewürzen verfeinerte Wein nicht fehlen.

Anschliessend bezogen wir unser Nachtlager. Zu acht wurde in den nachgebauten contubernia übernachtet. Die Nacht war kurz und kalt. Am Morgen machte man über dem Feuer Feigenbrot. Während der Backzeit liessen es sich einige Teilnehmer nicht nehmen Ausrüstungsteile von Legionären anzuprobieren.

Nach dem Frühstück begaben sich einige noch auf den Legionärspfad, andere machten sich wieder auf den Rückweg nach Hause. (D. Meier)

Abb. 5: Einige Foto-Impressionen vom Lagerleben im nachgebauten contubernium von Vindonissa.


2. November 2010

Führung durch die Ausstellung „Kuba und die Klassische Antike“


Abb. 6: Der begeisterte Kuba- Kenner Othmar Jaeggi führte uns durch die Sonderausstellung „Kuba und die Klassische Antike“ in der Skulpturhalle Basel.


9. November 2010

Führung Grabung Opéra in Zürich

Die eisernen Stufen führen hinunter. Das helle Sonnenlicht weicht allmählich einer künstlichen Beleuchtung. Wir tragen weisse Helme, vor uns geht die Archäologin Emanuela Jochum. Man könnte meinen, man befinde sich schon jetzt in einem Parkhaus. Über uns Beton. Die Grabungsprofile passen jedoch nicht zu diesem Bild: weisse und dunkelbraune Schichten aus Seekreide und organischem Material wechseln sich ab und bilden ein ca. 5000 Jahre altes archäologisches Archiv. Inmitten von Zürich zwischen Sechseläutenplatz und Opernhaus werden die Überreste mehrerer Seeufersiedlungen aus dem Jungneolithikum im Zuge der Bauarbeiten für das neue Parkhaus Opéra ausgegraben und dokumentiert. Emanuela Jochum zeigt uns neben Keramikfragmenten perfekt erhaltene Geräte aus Silex, Knochen, Hirschgeweih und Holz. Auch Textilreste aus Pflanzenfasern sind erhalten geblieben. Der eindrücklichste Fund befindet sich leider nicht mehr auf der Grabung: eine 5000 Jahre alte Holztür.

Über der Ausgrabung wurde für die Dauer der Untersuchungen eine kleine Containersiedlung errichtet, in welcher Funde inventarisiert, Bodenproben geschlämmt, Holzpfähle für die Datierung vorbereitet, Pläne digitalisiert oder Fotos archiviert werden.

Wir sind gespannt, welche neuen, spannenden Erkenntnisse die Auswertungen der Grabung liefern werden. Bis dahin werden wir uns wohl oder übel noch gedulden müssen. (J. Kissling)

Abb. 7: Archäologin und Museumspädagogin Emanuela Jochum erläuterte uns die spektakulären Befunde und Funde der Grabung Opéra in Zürich.


25. November 2010

Vortrag von Laurent Gorgerat: "Auf den Spuren der Frühzeit Petras. Die Ausgrabung des Aslah-Komplexes in Petra /Jordanien"

Als Grabungsleiter vom „International Aşlah Project“ in Petra war Laurent Gorgerat geeignet, uns über die Neuigkeiten der nabatäischen Forschung zu berichten. Auf einer Terrasse lag das Aşlah-Heiligtum, das aus einem Bankett-Saal und einem Fassadengrab bestand, in etwa ähnlich wie bei dem bekannten Soldatengrab. Die Wasserversorgung wurde durch Kanalisationen und eine Zisterne gewährleistet, wie wir sie aus der nabatäischen Zeit kennen. Die Anlage lieferte dazu die bisher älteste belegte Inschrift Petras, die 96 n. Chr. datiert wird.

Der Ort des Aşlah-Heiligtums wurde nicht nur in der Antike benutzt. Zwei Mauern können anhand ihrer Bautechnik in die Kreuzfahrerzeit zugewiesen werden, während diverse Zeichnungen an den Wänden die Präsenz der Beduinen in der Stadt bis 1983 bezeugen.

Für seinen Vortrag danken wir Laurent recht herzlich und wünschen ihm weiterhin spannende Grabungen in der Felsenstadt Petra! (J. Savary)

Abb. 8: Die Ausgrabung des internationalen Aslah-Projektes (Foto Laurent Gorgerat).


4. Dezember 2010

Führung durch die Sonderausstellung "ausgegraben. Schweizer Archäologen erforschen die griechische Stadt Eretria"

Im vergangenen Jahr eröffnete die lang erwartete Eretria-Sonderausstellung im Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig. Seit den ersten Schweizer Ausgrabungen in der griechischen Stadt Eretria 1964 forschten inzwischen Generationen von Archäologinnen und Archäologen auf der Insel Euböa. Die grosse Ausstellung zeigte nun erstmals in der Schweiz die Resultate der langjährigen Arbeit der Schweizerischen Archäologischen Schule in Griechenland. Teils zuvor noch nie gezeigte Objekte konnten in der in Basel sehr aufwendig inszenierten Präsentation bewundert werden.

Da in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Mitgliedern und Studierenden der Universität Basel ein Praktikum bei der Schweizerischen Archäologischen Schule in Griechenland absolvieren durfte, war ein geführter Ausstellungsbesuch für uns natürlich selbstverständlich ein wichtiger Programmpunkt. Der auch ganz aktuell aktiv an der Eretria-Forschung beteiligte Tobias Krapf führte uns äusserst kompetent durch die wunderschön gestaltete Sonderausstellung. Sowohl die Führung als auch die Ausstellung waren beste Werbung für die Arbeit der Schweizerischen Archäologischen Schule in Griechenland, so dass in Zukunft bestimmt noch viele Generationen von Studierenden der Universität Basel bei den Ausgrabungen und Forschungen in Eretria mitwirken werden. (S. Straumann)


Abb. 9: Blick über das Ruinengelände im Westquartier mit der Akropolis von Eretria im Hintergrund (linkes Bild). Im rechten Bild ist das berühmte Kieselmosaik im Mosaikenhaus zu sehen, das als Foto-Reproduktion im Massstab 1: 1 auch im Antikenmuseum Basel gezeigt wurde.

14. Dezember 2010

Vortrag von Tobias Krapf: "Die Argolis. (Zeit-)Reise durch eine Region Griechenlands."

Atemberaubend! So kann man Tobias Krapf’s Vortrag bezeichnen. Anderthalb Stunden reichten dem jungen Doktorierenden, um uns den Reichtum und die Vielfalt der Landschaft und der archäologischen Stätten der Argolis in Griechenland zu präsentieren. Vor Ort bräuchte man mindestens zwei Wochen, um sich dies alles anschauen zu können.

Tobias präsentierte uns historische Orte des Paläolithikums bis in die Zeit der Unabhängigkeitskriege. Es wurden so viele Fundstellen präsentiert, dass man hier nicht alle erwähnen kann. Die bekanntesten davon sind die Burg des legendären Agamemnons Mykene und die erste Hauptstadt des modernen Staates Griechenlands Nafplio. Anhand von seinen eigenen Bildaufnahmen konnte uns Tobias einen Einblick in den komplexen Zusammenhang der lokalen Mächte der Region Argolis durch die Epochen geben.

Tobias’ Ziel, uns zu vermitteln, dass es in Griechenland nicht nur die Akropolis von Athen zu besichtigen gibt, ist meiner Meinung nach erreicht. Wir sind ihm für seinen hervorragenden Vortrag sehr dankbar und können ihn als Reiseführer nur weiterempfehlen! (J. Savary)


Abb. 10: Eines der zahlreichen Fotos, mit denen uns Tobias Krapf in seinem Vortrag die Schönheit der Argolis gezeigt hat (Foto Tobias Krapf).

Jahresrechnung 2010 / Budget 2011 (Jonas Kissling)


Kontostand 1.1.2009 CHF 7710.90


Ausgaben

Druck und Porto (Jahresbericht 2009,


Veranstaltungsprogramme) CHF    287.90

Jahresversammlung 2010 CHF    186.10

Römertag CHF      79.60

Vindonissa-Übernachtung CHF    267.40

T-Shirt-Druck CHF    185.40

Apéro „Hermes statt SMS“ CHF      13.60

Geschenke Referate/Führungen CHF      52.30

Bankspesen CHF Total CHF      15.00

Total Einnahmen CHF 1087.30

(Mitgliederbeiträge,

Zinsabschluss, T-Shirt-Verkauf) CHF 2390.25


Kontostand 31.12.2010 CHF 9013.85


Für das neue Vereinsjahr 2011 wird ein Budget von CHF 6000.- festgelegt, davon werden CHF 5000.- der Stiftung überwiesen. Die erwarteten Einnahmen betragen CHF 2000.-

Mitglieder (Daniela Meier)

Erfreulicherweise durften wir im Jahr 2010 mit Maria Schmidt, Cheyenne Peverelli, Charlotte Hunkeler, Sven Billo, Stephanie Strobl und Frau Dr. Debora Schmid sechs neue Mitglieder im Archäologischen Club Basel begrüssen. Leider hatten wir in diesem Jahr auch einen Austritt zu verzeichnen. Somit zählt der Club neu 96 Mitglieder.

Wir möchten an dieser Stelle die neuen Mitglieder nochmals herzlich willkommen heissen und uns gleichzeitig bei den langjährigen Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die treue Unterstützung bedanken. Wir wünschen Ihnen allen weiterhin viele spannende Veranstaltungen.

Ausblick (Sven Straumann) Auch dieses Jahr sind wir wiederum bemüht Ihnen ein attraktives und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm anzubieten.

Den Auftakt zum Frühjahrssemester 2011 bildet unsere Jahresversammlung, begleitet von einem Rahmenprogramm und einem anschliessenden Abendessen.

Unser Frühlingsprogramm besteht aus zwei Exkursionen, bei denen wir wieder einmal die Region Basel verlassen: Im April besuchen wir die grosse Sonderausstellung „Ritter vom Jura – Die Grafen von Frohburg“ im Historischen Museum Olten. Der Museumsleiter Peter Kaiser wird uns persönlich durch diese Ausstellung führen. Anschliessend wandern wir zur nahe gelegenen Ruine Frohburg in Trimbach (SO) und besichtigen dort die restaurierten Mauerreste der mittelalterlichen Burganlage.

Für den Mai haben wir eine ganz besondere Exkursion geplant. Diese führt uns in die Romandie. Dort besuchen wir in der Nähe von Yverdon-les-Bains das Atelier des Töpfers Pierre-Alain Capt, der sich auf die Nachbildung von archäologischen Keramikgefässen spezialisiert hat. Wir dürfen ihm bei der Arbeit über die Schultern schauen und selbstverständlich alle unsere Fragen zur Keramikproduktion loswerden. Im zweiten Teil unseres Ausfluges werden wir das äusserst sehenswerte „Musée d’Yverdon et région“ im Schloss von Yverdon besichtigen.

Für das Herbstsemester 2011 sind wir ebenfalls bereits am Organisieren und Planen von attraktiven Veranstaltungen. Wie üblich werden wir Sie rechtzeitig mit einem separaten Programm darüber informieren.

Wie Sie sehen, bieten wir Ihnen auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm an. Selbstverständlich freuen wir uns jederzeit über Ihre zusätzlichen Anregungen und Wünsche. Wir hoffen, dass Sie sich von unserer Programmvorschau angesprochen fühlen und freuen uns Sie auch im nächsten Semester an unseren Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.

Impressum

Herausgeber: Archäologischer Club Basel

Postadresse: c/o Departement Altertumswissenschaften

Archäologisches Seminar Petersgraben 51

CH-4051 Basel

E-Mail: archclubbasel-at-gmx.ch


Redaktion, Fotos  

und Layout: falls nicht anders angegeben Sven Straumann

Auflage: 100 Exemplare 

Im Internet: http://klassarch.unibas.ch/seminar/archaeologischer-club/


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