Lehrveranstaltungen im FS15

Vorträge

Ergänzend zu den Lehrveranstaltungen organisiert die Klassische Archäologie zusammen mit der Vereinigung der Freunde Antiker Kunst Vorträge.

Programm FS15 [PDF (149 KB)]

Vorlesungen

Römische Archäologie III: Die Spätantike

Dozent: Prof. Dr. Martin A. Guggisberg
Zeit: Mi 16:15-18:00 Uhr

Beginn: 04.03.2015
Ort: Kollegienhaus Hörsaal 115
ECTS-Punkte: 2

In der Spätantike, deren Beginn man gewöhnlich mit dem Regierungsantritt Diokletians 284 n.Chr. ansetzt, erlebt die römische Kultur ihre letzte grosse Blüte. Zu den folgenreichsten Neuerungen gehört die Einführung des Christentums als Staatsreligion unter Konstantin dem Grossen (306-337). Tiefe kulturelle Veränderungen waren ausserdem mit der Verlagerung der Hauptstadt von Rom nach Konstantinopel verbunden. Die spätantike Welt ist von zahlreichen Gegensätzen geprägt: Stadt und Land, Armut und Reichtum, alte und neue Eliten, altrömische Tradition und "barbarische" Innovation sind nur einige der Konfliktfelder, die sich abzeichnen. In der Vorlesung soll der Frage nach den Mechanismen der kaiserlichen, aber auch der nichtkaiserlichen, aristokratischen Herrschaft in dieser Epoche nachgegangen und insbesondere geprüft werden, wie sich diese in der materiellen Kultur des spätrömischen Reiches, namentlich in den Bildern und Bauwerken, niedergeschlagen haben. Die Vorlesung ist Teil eines einführenden Zyklus, der im Wechsel mit der griechischen Epoche einen Überblick über die zentralen Denkmäler der griechisch-römischen Antike und ihre Bewertung in der aktuellen Forschung bietet.

Literatur:

Aurea Roma. Dalla città pagana alla città cristiana. Ausstellungskat. Rom 2000 (2000); F. A. Bauer, N. Zimmermann (Hg.), Epochenwandel? Kunst und Kultur zwischen Antike und Mittelalter. Zaberns Bildbände zur Archäologie (2001); Imperium Romanum. Römer, Christen, Alamannen ? Die Spätantike am Oberrhein. Ausstellungskat. Karlsruhe 2005 (2005); H. Brandt, Konstantin der Grosse: der erste christliche Kaiser. Eine Biographie (2006); A. Demandt et al. (Hg.), Konstantin der Grosse = Imperator Caesar Flavius Constantinus : Ausstellungskatalog Trier (2007).

Die Archäologie der Insel Kreta

Dozent: PD Dr. Othmar Jaeggi
Zeit: Do 16:15-18:00 Uhr

Beginn: 19.02.2015
Ort: Kollegienhaus Hörsaal 116
ECTS-Punkte: 2

Schwerpunkte bilden die Bronzezeit Kretas mit den berühmten Palästen wie Knossos und Malia und die frühe Eisenzeit. Aber auch die folgenden, oft wenig beachteten Perioden bis zur Kaiserzeit und ihre wichtigsten archäologischen Hinterlassenschaften - Städte, Heiligtümer und Funde - besprochen werden.

Literatur:

Brinna Otto, König Minos und sein Volk. Das Leben im alten Kreta (1997); Angelos Chaniotis, Das antike Kreta (2004); J. Lesley Fitton, Die Minoer (2004); Felix Höflmayer, Die Synchronisierung der minoischen Alt- und Neupalastzeit mit der ägyptischen Chronologie (2012); Reynold Alleyne Higgins, Minoan and Mycenaean Art. New and revised Edition (1997).

Proseminare

Einführung in die griechische Architektur

Dozentin: MA Olivia Denk
Zeit: Mo 10:15-12:00 Uhr

Beginn: 16.02.2015
Ort: Rosshofgasse (Schnitz), Seminarraum S 01
ECTS-Punkte: 3

In Referaten wird eine repräsentative Auswahl zentraler Bauten der griechischen Architekturgeschichte vorgestellt. Einerseits werden die verschiedenen Bautypen (z.B. Tempel, Wohnhäuser, Grabmonumente, Befestigungen, Theater und weitere öffentliche Gebäude) und deren formale Entwicklung besprochen und andererseits auch die Grundlagen der Bautechnik, Architekturordnungen und beispielsweise der Stadtplanung. Eine wichtige Rolle wird dabei auch der kulturhistorische Kontext dieser Monumente sowie die Topografie Griechenlands spielen. Der Schwerpunkt wird auf der Zeit von der Archaik bis in den Hellenismus liegen, doch wird auch eine Einführung in die früheren Epochen angeboten.

Literatur:

EINFÜHRUNG: T. Hölscher, Klassische Archäologie. Grundwissen (Darmstadt 2002) v.a. 141-157; M.-Ch. Hellmann, L'architecture grecque (Paris 2007); W. Müller-Wiener, Griechisches Bauwesen in der Antike (München 1988); G. Gruben, Griechische Tempel und Heiligtümer (München 2001); H. Knell, Grundzüge der griechischen Architektur (Darmstadt 1980).
AUSFÜHRLICHERE WERKE: M.-Ch. Hellmann, L'architecture grecque I-III (Paris 2002, 2006, 2010); W. Hoepfner - E.-L. Schwandner, Haus und Stadt im klassischen Griechenland (München 1994).
Eine Literaturliste wird zu Beginn des Proseminars verteilt.

Seminar

Berühmte Künstlerpersönlichkeiten der Antike: Werke und Bewertungen in der antiken Kunstgeschichtsschreibung

Dozent: Dr. Matthias Grawehr
Zeit: Fr 10:15-12:00 Uhr

Beginn: 20.02.2015
Ort: Rosshofgasse (Schnitz), Seminarraum S 01
ECTS-Punkte: 3

Die Klassische Archäologie hat sich in den letzten 50 Jahren stark verändert: Die Erforschung der Stilentwicklung in der antiken Kunst wurde zunehmend und zu Recht abgelöst von Bemühungen um ein umfassenderes Verständnis antiker Kulturen und Lebenswelten. Die Stilabfolge in antiker Malerei und Skulptur, wie sie die Forschung der vergangenen 200 Jahre erarbeitet hat, bleibt dennoch Handbuchwissen. Wie auch der Titel des Faches, so sind die Grundlagen dieser Stilgeschichte noch immer die Begrifflichkeiten des Idealismus und verwandter Strömungen des 19. Jhs. Zweite Grundlage bilden die Bezeugungen antiker Autoren über die Künstler ihrer Zeit. Sie haben natürlicherweise zu einer Erforschung einzelner Künstlerpersönlichkeiten geführt, die, aus heutiger Perspektive, bisweilen geradezu bizarre Blüten getrieben hat.
Im Seminar sollen einzelne Künstler der Antike und ihr Oeuvre in den Blick genommen werden. Zugleich soll gefragt werden, wie diese Persönlichkeiten von Zeitgenossen und von unterschiedlichen Standpunkten innerhalb der antiken Kunstgeschichtsschreibung beurteilt wurden. Unweigerlich führt eine solche Betrachtungsweise auch zur Hinterfragung moderner Einschätzungen und Epochenbildungen.

Literatur:

S. Kansteiner et al. (Hrsg.), Der Neue Overbeck (München 2014) bes. Einleitung mit weiteren Literaturangaben; J.J. Pollitt – O. Palagia (Hrsg.), Personal Styles in Greek Sculpture (Cambridge 1996).

Forschungsseminar

Bauen und Bauwerke in der griechischen und römischen Antike - Technik, Ideologie, historische Überlieferung

Dozent: Dr. Thomas Hufschmid
Zeit: Fr 14:15-16:00 Uhr

Beginn: 20.02.2015
Ort: Rosshofgasse (Schnitz), Seminarraum S 01
ECTS-Punkte: 3

Ausgehend von konkreten Bauwerken und Bautypen (z. B. Kolosseum, Pantheon, Akropolis, Theaterbauten, Forumanlagen) sollen technische Aspekte des antiken Bauens untersucht werden. Die Bautechnik dient gleichzeitig als Aufhänger für gesellschaftliche und damit auch ideologische Fragen rund um das Bauen in der griechischen und römischen Antike. Zusätzlich erfolgt eine Auseinandersetzung mit literarischen und epigraphischen Quellen, um ein möglichst breites Bild vom antiken Bauwesen zu erhalten.

Literatur:

Stefano Camporeale et al. (eds.), Arqueología de la construcción I - III. Anejos de Archivo Español de Arqueologia 50; 57; 64 (Mérida 2008-2012). - Jean-Pierre Adam, La construction romaine (Paris 1989). - Adolf Hoffmann et al. (eds.), Bautechnik der Antike. DiskAB 5 (Mainz 1991). - Rabun Taylor, Roman builders (Cambridge 2003). - Mark Wlison Jones, Principles of Roman architecture (New Haven/London 2000). - Marie-Christine Hellmann, L'architecture grécque. 1. Les principes de construction (Paris 2002). - Robert Mark, Vom Fundament zum Deckengewölbe. Grossbauten und ihre Konstruktion von der Antike bis zur Renaissance (Basel 1995). - Ernst-Ludwig Schwandner/Klaus Rheidt, Macht der Architektur - Architektur der Macht. DiskAB 8 (Mainz 2004).

Übungen

Roms öffentliche Räume: Architektur und urbane Kommunikation

Dozent: Prof. Dr. Martin A. Guggisberg
Zeit: Mi 08:15-10:00 Uhr

Beginn: 04.03.2015
Ort: Rosshofgasse (Schnitz), Seminarraum S 02
ECTS-Punkte: 3

In der Folge des von den Sozialwissenschaften begründeten "spatial turn" richtet auch die Archäologie ihren Blick vermehrt auf den Raum in seiner sozialen, politischen und urbanistischen Dimension. In der Veranstaltung steht der öffentliche Raum der Stadt Rom im Mittelpunkt, von der Republik bis zur Spätantike. Strassen, Plätze, Heiligtümer, Parks, Theater und Thermen, aber auch die Nekropolen vor den Toren der Stadt boten den Bewohnern der antiken Stadt vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation und der Selbstdarstellung. Selbstverständlich nutzen auch die Herrschenden den öffentlichen Raum zur Inszenierung ihrer politischen Propaganda. Gemeinsam wollen wir in der Übung der Frage nach den Mechanismen des städtischen Lebens im öffentlichen Raum nachgehen. Dazu gehört neben dem Studium ausgewählter Bauwerke auch die Auseinandersetzung mit der medialen Inszenierung der Akteure beispielsweise im Rahmen von Triumphzügen oder Leichenprozessionen. Die Übung dient der Vorbereitung der Exkursion nach Rom und ist für die Teilnehmenden dieser Veranstaltung obligatorisch. Selbstverständlich steht sie aber auch allen anderen Studierenden offen.

Literatur:

Coarelli, F., Rom. Der archäologische Führer (Darmstadt 2013); Haselberger, L., Urbem Adornare: Die Stadt Rom und ihre Gestaltumwandlung unter Augustus/ Rome?s Urban Metamorphosis Under Augustus. Journal of Roman Archaeology Supplement 64. (Portsmouth 2007). Kolb, F., Das antike Rom. Geschichte und Archäologie (München 2007); Zanker, P., Der Kaiser baut fürs Volk (Opladen 1997); L?Urbs. Espace urbain et histoire. 1er siècle av. J.C.-IIIe siècle ap. J.C. Rome 8-12 mai 1985 (Rome 1987)

Getränke, Gerüche, Licht. Glas im römischen und byzantinischen Alltag

Dozent: Dr. Daniel Keller
Zeit: Di 08:15-10:00 Uhr

Beginn: 17.02.2015
Ort: Kollegienhaus, Seminarraum 102
ECTS-Punkte: 3

Ausgehend von Fundkontexten aus Siedlungsgrabungen im Mittelmeergebiet werden Gebrauch und Verwendung von Glasgefässen und -lampen in römischer und byzantinischer Zeit untersucht. Dabei sollen nicht nur die Glasfunde besprochen werden, sondern es gilt auch, die Gläser den relevanten Schriftquellen gegenüberzustellen und sie in ihrem sozio-ökonomischen Kontext zu interpretieren. So kann diskutiert werden, wie, wann und wo die Menschen in römischer und byzantinischer Zeit im Alltag mit Glas in Kontakt kamen.

Literatur:

A. von Saldern, Antikes Glas, Handbuch der Archäologie (München 2004); V. Arveiller-Dulong, M.-D. Nenna, Les verres antiques du Musée du Louvre II. Vaiselle et contenants du Ier siècle au début du VIIe siècle après J.-C. (Paris 2005); J. Drauschke, D. Keller (Hrsg.), Glass in Byzantium – Production, Usage, Analyses, RGZM-Tagungen 8 (Mainz 2010).

Praktikum

Ausgrabung Francavilla Marittima, Kalabrien

Dozent: Prof. Dr. Martin A. Guggisberg
Beginn: 7. Juni bis 19. Juli 2015
Ort: Francavilla Marittima, Kalabrien
ECTS-Punkte: 4

Die Ausgrabungen in Francavilla Marittima gelten einer einheimischen Nekropole der frühen Eisenzeit an der Südküste Kalabriens. Im Mittelpunkt der Forschungen steht die kulturelle Interaktion zwischen der einheimischen Bevölkerung und den griechischen Kolonisten und Seefahrern, die ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. in zunehmender Zahl die süditalische Küste frequentieren und um 720 v. Chr. in nur 10 km Distanz von der einheimischen Siedlung von Francavilla Marittima die Kolonie Sybaris gründen. Die Basler Ausgrabungen richten sich auf ein spzeifisches Areal innerhalb der grossen Nekropole, das den Bestattungsplatz einer Gruppe von Angehörigen der gesellschaftlichen Oberschicht bildet. Während der fünfwöchigen Grabungskampagne werden die Studierenden in ein breites Spektrum von Methoden und Techniken der praktischen Grabungstätigkeit eingeführt.

Literatur:

M. Kleibrink, Archaeological Park "Lagaria" Francavilla Marittima (near Sybaris) : [Guide] (2011).

Im Museum: Konzeption und Realisation von Sonderausstellungen

Dozierende: Andrea Bignasca, Esau Dozio, Laurent Gorgerat, Tomas Lochman,
Hellebora van der Meijden Zanoni, André Wiese
Zeit: Mi 10:15-12:00 Uhr

Beginn: 18.02.2015
Ort: Antikenmuseum Basel, Agora. Bitte Haupteingang benutzen.
ECTS-Punkte: 3

Im zweiten Teil der Übung geht es um die Konzeption und Realisation von Sonderausstellungen unter besonderer Berücksichtigung der für den Herbst 2015 geplanten Ausstellung "Antikythera". Die Mitarbeitenden des Antikenmuseums werden einen möglichst praxisnahen Einblick in ihren jeweiligen Arbeitsbereich liefern (Konzept, Planung, Inszenierung, Logistik, Publikationen/Texte, Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlungsprogramm). Die Studierenden erarbeiten ferner selbständig einen Ausstellungstext.

Literatur:

E. Dawid - R. Schlesinger (Hrsg.), Texte in Museen und Ausstellungen (2002); ARGE schnittpunkt (Hrsg.), Handbuch Ausstellungstheorie und -praxis (2013).

Exkursion

Rom

Dozent: Prof. Dr. Martin A. Guggisberg
Beginn: Die Exkursion findet voraussichtlich Anfang September 2015 statt
Ort: Rom
ECTS-Punkte: 3

Im Mittelpunkt der rund 10-tägigen Exkursion (voraussichtlich Anfang September 2015) werden bekannte und weniger bekannte Denkmäler des antiken Rom und seiner Umgebung von der Republik bis zur Spätantike stehen.

Literatur:

Coarelli, F., Rom. Der archäologische Führer (Darmstadt 2013)

VORDERASIATISCHE ALTERTUMSWISSENSCHAFT

Vorlesung

Vorderasien von Ardašir I. bis zum Untergang des Sasanidenreichs

Dozent: Prof. Dr. Bruno Jacobs
Zeit: Mo 14:15-16:00 Uhr

Beginn: 16.02.2015
Ort: Rosshofgasse (Schnitz), Sitzungsraum 181
ECTS-Punkte: 1

Die Sasaniden traten 224 n. Chr. das politische Erbe des Arsakidenreichs an. In den Quellen haben Berichte über Kontakte und Konflikte mit dem Römischen Reich ein gewisses Übergewicht. In der Vorlesung wird versucht, neben der Behandlung des poltischen und kulturellen Austauschs, der sich aus diesen Kontakten ergab, das Sasanidenreich aus seiner Position in der altvorderasiatischen Tradition heraus zu verstehen. Hier spielen sowohl die mesopotamische Tradition - das Zentrum des Reichs lag in Mesopotamien - als auch die iranische, insbesondere die der Fars, der Heimatlandschaft der Sasaniden, eine Rolle.

Literatur:

E. Yarshater (Hrsg.), The Cambridge History of Iran – 3. The Seleucid, Parthian and Sasanian Periods (Cambridge 1983); J. Wiesehöfer, Das antike Persien. Von 550 v. Chr. bis 650 n. Chr. (München / Zürich 1994) 205-295; B. Overlaet / M. Ruyssinck (Koord.), Splendeur des Sassanides – L'empire perse entre Rome et la Chine (224-642) (Brüssel 1993); V.S. Curtis / S. Stewart (Hrsg.), The Sasanian Era, The Idea of Iran 3 (London / New York 2008).

Seminar

Elam - Kulturtransfer zwischen Mesopotamien und dem Iranischen Hochland vom 4. bis zum 1. Jt. v. Chr. 3

Dozent: Prof. Dr. Bruno Jacobs
Zeit: Di 08:00-10:00 Uhr

Beginn: 17.02.2015
Ort: Rosshofgasse (Schnitz), Sitzungsraum 181
ECTS-Punkte: 3

Das Verhältnis zwischen Elam und Mesopotamien stellt sich in den verschiedenen historischen Epochen höchst unterschiedlich dar. Oft waren die Kulturkontakte äußerst eng, dann wieder weniger intensiv. Zugleich hatte Elam über eine lange Zeit hinweg eine Brückenfunktion zwischen Mesopotamien und dem Iranischen Hochland. Beide Aspekte, sowohl die Entwicklung der materiellen Kultur in Elam selbst als auch die Vermittlerfunktion der Landschaft, sollen in dem Seminar behandelt werden.

Literatur:

P. Amiet, Elam (Auvers-sur-Oise 1066); T. F. Potts, Mesopotamia and the East – An Archaeological and Historical Study of Foreign Relations ca. 3400 - 2000 BC, Oxford University Committee for Archaeology – Monograph 37 (Oxford 1994); D. T. Potts, The Archaeology of Elam – Formation and Transformation of an Ancient Iranian State (Cambridge 1999); K. De Graef / J. Tavernier (Hrsg.), Susa and Elam – Archaeological, Philological, Historical and Geographical Perspectives. Proceedings of the International Congress held at Ghent University, December 14-17, 2009, Mémoires de la Délégation en Perse 58 (Leiden / Boston 2013).

Übung

Kunst in den Provinzen des Partherreichs

Dozent: Prof. Dr. Bruno Jacobs
Zeit: Mo 16:00-19:00 Uhr

Beginn: 16.02.2015
Ort: Rosshofgasse (Schnitz), Sitzungsraum 181
ECTS-Punkte: 3

In zahlreichen Provinzen des Partherreichs entstand im Verlaufe seines Bestehens repräsentative Bildkunst. Sie stand in der Regel im Dienste lokaler Dynastien und Machthaber. Das Verhältnis der das Partherreich beherrschenden Arsakiden zu dieser Gattung, aber auch zu Architektur und Münzprägung, ist dagegen weitgehend unklar. Die Beschäftigung mit Denkmälergruppen aus den einzelnen Provinzen soll hier Einblicke bieten.

Literatur:

M.A.R. Colledge, Parthian Art (London 1977); M. Schuol, Die Charakene – Ein mesopotamisches Königreich in hellenistisch-parthischer Zeit, Oriens et Occidens 1 (Stuttgart 2000); B. Jacobs (Hrsg.), »Parthische Kunst« – Kunst im Partherreich (Duisburg 2014).